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Phoenix West

Im Umfeld des Stadtbezirkszentrums von Hörde stehen mit Schließung des Hochofenwerks (1998) westlich des Ortskerns sowie des östlich gelegenen Oxygenstahlwerks (2001) insgesamt rund 200 ha ehemaliger Industrieflächen für eine Neuentwicklung zur Verfügung. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zum Stadtteilzentrum sind diese Flächen von besonderer Bedeutung für die weitere Entwicklung des Stadtteils.

Im Jahr 2001 ist die Teilfläche PHOENIX West vom Land NRW angekauft und der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG Stadtentwicklung GmbH & Co.KG) übertragen worden, die sie als Treuhänderin einer Konversionsnutzung zuführt. Aus gleichen Gründen ist 2003 auch die Brachfläche östlich des Zentrums (PHOENIX Ost) durch die Stadt Dortmund erworben und direkt der DSW 21 übertragen worden. Eine eigens gegründete Entwicklungsgesellschaft (PHOENIX See Entwicklungsgesellschaft) kümmert sich seither um die Aufbereitung, Herrichtung und Vermarktung des Areals.
Die Revitalisierung der beiden Konversionsflächen erfolgt durch einen integrierten Projektansatz. Das Zusammenspiel hochwertiger, überwiegend technologieorientierter Gewerbeflächen auf PHOENIX West mit hochwertigen Wohn-, Freizeit-, Erholungs- und Dienstleistungsnutzungen am PHOENIX See erzeugt ein in allen Belangen attraktives und diversifiziertes Standortangebot, insbesondere für die neuen wissensbasierten Dienstleistungsbranchen und ihre Beschäftigten.

Der hohe Flächenanteil, der für Natur- und Erholungsräume vorgesehen ist, vernetzt die bereits bestehende Freiräumen und wirkt sich im Kontext mit der renaturierten Emscher und dem PHOENIX See positiv auf Flora, Fauna und Klima aus. Somit kann durch eine Verbesserung nicht nur der ökonomischen und sozialen Situation, sondern auch des ökologischen Zustands zurecht von einem zukunftsgerichteten, modernen und insbesondere nachhaltigen Stadtentwicklungsprojekt gesprochen werden.

Während mit der Bebauung rund um den PHOENIX See unmittelbar nach der Flutung im Herbst 2010 begonnen wurde, waren auf PHOENIX West bereits die städtebaulichen Strukturen klar erkennbar.
Der verkehrliche Anschluss zur Nortkirchenstraße wird seit Mitte 2015 realisiert, die Erhaltungsmaßnahmen hinsichtlich der denkmalgeschützten Anlagen und Bauten stehen ebenfalls an.

Schon heute arbeiten zahlreiche Unternehmen auf den Flächen des ehemaligen Hochofenwerkes (Vermarktungsquote 30% mit mehr als 60 Unternehmen - Quelle Wirtschaftsförderung Dortmund 2015). Vor allem Unternehmen der wachsenden Zukunftsbranche Mikro- und Nanotechnologie interessieren sich für die Flächen, die neben der einzigartigen historischen Aura und dem außergewöhnlich hohen Grünflächenanteil zudem über eine hervorragende Verkehrsanbindung verfügen. Garant für die erfolgreiche Entwicklung des Standortes PHOENIX sowie der sich ansiedelnden Unternehmen ist in erster Linie die Schaffung und Bewahrung von Qualität.

Hier können Sie einen Lageplan als hochauflösende PDF downloaden.

©"dortmund-project", Stadt Dortmund